Lange, schwere Vorhänge, die dicht vor dem Fenster hängen, versperren der Luft oft den Weg zwischen Glas und Raum, sodass sich genau dort eine ruhige, kühle Zone bilden kann. Hänge die Vorhänge deshalb mit etwas Abstand zum Fenster auf, sodass zwischen Stoff und Glas noch ausreichend Platz für die Luft bleibt.
Achte besonders auf die untere Kante der Vorhänge, denn wenn diese direkt auf der Fensterbank oder dem Heizkörper aufliegt, wird die Luftbewegung dort zusätzlich blockiert. Ein kurzes Anheben oder ein etwas kürzerer Vorhang kann hier bereits eine spürbare Verbesserung bringen.
Vorhänge regelmäßig zur Seite ziehen
Zieh die Vorhänge tagsüber möglichst weit zur Seite, damit die Luft am Fenster frei zirkulieren kann und nicht nur in den kurzen Momenten, in denen sie ohnehin geöffnet werden. Besonders in Räumen, die selten genutzt werden, bleiben die Vorhänge sonst oft tagelang zugezogen.
Beim Lüften lohnt es sich, die Vorhänge ganz zur Seite zu schieben, statt sie nur leicht zu verschieben, damit das geöffnete Fenster seine volle Wirkung entfalten kann. Nach dem Lüften kannst du sie wieder in die gewohnte Position zurückbringen.
Bei besonders dicken, schweren Vorhängen ist der Effekt oft stärker ausgeprägt als bei leichten, dünnen Stoffen, weil sie mehr Wärme und Feuchtigkeit zwischen sich und dem Fenster festhalten können. Wer die Vorhänge saisonal wechselt, kann diese Gelegenheit gleich nutzen, um auch den Abstand zum Fenster neu zu überprüfen. Ein kurzer Blick beim Wechseln reicht meist aus, um festzustellen, ob die neue Aufhängung genug Raum für die Luft lässt. So bleibt die Fensterecke über das ganze Jahr hinweg gut durchlüftet.
Mit ein wenig mehr Abstand zwischen Vorhang und Fenster bewegt sich die Luft in dieser Ecke deutlich freier, und der Bereich fühlt sich insgesamt weniger abgeschlossen an. Diese kleine Anpassung kostet nichts weiter als einen genaueren Blick auf die Position der Vorhänge selbst.